Datenverluste und Backupmedien: Die Datenretter Umfrage 2015 auf der IT-SA Nürnberg - RecoveryLab Datenrettung
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Haben Sie schon einmal einen Datenverlust erlebt bzw. festgestellt?

Dieser Frage stellten sich 200 Besucher und Aussteller auf der IT-SA 2015 in Nürnberg, der IT-Sicherheitsmesse der Branche. Die Auswertung der Interviews ergab, dass fast 100% aller involvierten Nutzer Datensicherungen durchführen. Wie regelmäßig und intensiv der Backup-Vorgang vonstattengeht, war nicht Gegenstand der Erhebung. Es stellte sich aber unter anderem heraus, dass 24% mindestens einmal einen Verlust von unternehmenskritischen Daten feststellen mussten. Im Privatsegment lag die Datenverlustquote erwartungsgemäß höher bei 63%. Allerdings wurden verlorene Privatdaten meist ohne eine Rekonstruktion durchführen zu lassen in Kauf genommen.

Lars Müller | Technischer Leiter
Datenverluste und Backupmedien: Die Datenretter Umfrage 2015 auf der IT-SA Nürnberg
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Fast alle Betroffenen äußerten, sich nach einem Datenvorfall stärker mit einer regelmäßigen Datensicherung beschäftigt zu haben. In vielen Gesprächen wurden RAID-Systeme genannt, die trotz vorhandener Redundanz den Dienst quittierten. Die Ursachen lagen hierbei meist bei zu vielen gleichzeitig beschädigten Festplatten oder einem fehlerhaften Rebuild.

Welche Speichermedien kommen bei der Datensicherung zum Einsatz?

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Bandspeicher liegen klar vor, gefolgt von externen Festplatten und Cloud-Storage

Neben der Datensicherung an sich war die Verwendung des dafür geeigneten Speichermediums Thema der Datenretter-Umfrage. Ca. 30 Prozent aller Befragten nutzen Tape-Speicher zur Datensicherung. Dabei wurde nicht zwischen den zahlreichen Typen und Modellen differenziert.

23 Prozent gaben an, ihre Daten auf einer externen Festplatte zu speichern. Bei einem Teil der Nutzer von externen Festplatten wurden diese regelmäßig im Wechsel ausgetauscht.

Ungefähr ein Sechstel der Befragten IT-SA Besucher und Aussteller nutzen die Cloud zur Auslagerung und primären Speicherung ihrere Backup-Daten. Dabei wurde nicht spezifiziert, ob es sich um eigene oder öffentliche Clouddienste handelte.

Außerdem wurden NAS (Network Attached Storage) als genutztes Speicherziel von 13% sowie HDD-Cartridges (z.B. RDX® QuikStor™) angegeben.

Autor: Stefan Berger
Stefan Berger ist seit Ende der 90er Jahre in der IT-Branche zugegen. Seine Spezialgebiete sind IT-Sicherheit, Datenrettung und IT-Forensik im Zusammenhang mit Datenwiederherstellung. Für RecoveryLab.de schreibt er als Experte Fachartikel und Serviceartikel, um Betroffenen von Datenverlust ein sinnvolles und umfangreiches Hilfsangebot zur Wiederherstellung von Daten zu ermöglichen.