Die Datenrettung von Toshiba Festplatten sollte möglichst durch erfahrene Datenretter erfolgen. Die häufigsten uns vorliegenden Toshiba Festplatten sind externe USB-Festplatten. Aber auch eine interne Toshiba (S-ATA, IDE) Festplatte kann vom Datenverlust und Ausfall betroffen sein.
Häufige Ursachen für Datenverlust einer Toshiba Festplatte
- Sturzschaden mit Head-Crash (Schreib-Leseköpfe defekt)
- Festplatte startet nicht mehr (kann nicht mehr anlaufen)
- Elektronik verschmort (PCB defekt durch Überspannung, Netzteilfehler)
- Daten gelöscht, Festplatte formatiert
- Feuchtigkeitsschaden, Wasserschaden (z.B. Keller unter Wasser)
- Überhitzung und Folgeschaden (meist Headcrash)
- Toshiba Festplatte klackert (macht Geräusche)
- Eigenes Reinraumlabor & Ersatzteillager
- 95% Datenrettungsgarantie
- Qualitätssicherung nach ISO 9001:2015
- Diskretion & Datenschutz nach DSGVO
- Persönlicher Ansprechpartner
Kosten der Datenrettung
Wir führen immer zu Beginn eine Diagnose durch. Danach ist es uns möglich, den konkreten Aufwand zur Wiederherstellung der Dateien zu beziffern. Sie erhalten von uns dann ein Angebot zum Festpreis. Außerdem erhalten Sie von uns eine Garantie: Mindestens 95% aller Daten werden wiederhergestellt.
Weitere Informationen zu Preisen
Ablauf einer Toshiba HDD-Datenrettung
Aktuelle Toshiba-Baureihen
Toshiba hat das Flash-Geschäft 2019 abgegeben, es firmiert seither als Kioxia. Die Festplattensparte blieb bei Toshiba. Uns erreichen entsprechend vor allem interne Festplatten und externe Canvio-Laufwerke.
| Baureihe | Kapazität | Einsatz | Technik |
|---|---|---|---|
| P300 | 500 GB bis 6 TB | Desktop | 500 GB bis 3 TB CMR, 2 bis 6 TB SMR |
| X300 und X300 Pro | 4 bis 22 TB | Leistung, Workstation | CMR, Helium ab 12 TB |
| N300 | 4 bis 22 TB | NAS | CMR, Helium ab 12 TB |
| N300 Pro | 4 bis 24 TB | NAS im Dauerbetrieb | CMR, bis 24 Einschübe |
| S300 und S300 Pro | 2 bis 10 TB | Videoüberwachung | S300 SMR, S300 Pro CMR |
| S300 AI | 8 bis 24 TB | Video mit Bildanalyse | CMR, Helium ab 14 TB |
| MG-Serie | 1 bis 24 TB | Server, SATA und SAS | CMR, Helium ab 12 TB |
| L200 | 1 und 2 TB | Notebook | vollständig SMR |
| Canvio | 1 bis 4 TB | externe 2,5-Zoll-Laufwerke | USB, buspowered |
Ein Vorteil bei Toshiba: Die Canvio-Gehäuse verschlüsseln nicht in der Hardware. Ist nur die USB-Elektronik defekt und wurde keine Software zur Verschlüsselung genutzt, lässt sich die Platte nach der Reparatur direkt auslesen. Bei externen WD-Laufwerken ist das anders, dort verschlüsselt das Gehäuse grundsätzlich.
Was Toshiba-Modellnummern verraten
Die Nummern der Server- und NAS-Reihen sind vom Hersteller dokumentiert. Bei MG09ACA18TE etwa steht MG für die Serverreihe, 09 für die Generation, A für die SATA-Ausführung (S wäre SAS), C für 7200 Umdrehungen, 18T für die Kapazität und E für die Sektorgröße. Ein angehängtes Y kennzeichnet die Variante mit sicherer Löschfunktion, ein P statt des zweiten A eine selbstverschlüsselnde Platte.
Für uns ist das mehr als Systematik: Eine selbstverschlüsselnde Platte mit gesperrtem und verworfenem Schlüssel lässt sich nicht wiederherstellen, unabhängig vom Zustand der Mechanik. Nennen Sie uns die vollständige Modellnummer, dann sagen wir Ihnen vorab, womit zu rechnen ist.
CMR oder SMR: warum das für Ihre Daten zählt
Festplatten schreiben heute auf zwei Arten. Bei CMR liegen die Spuren nebeneinander, bei SMR überlappen sie wie Dachziegel. Das bringt mehr Kapazität, verlangt aber eine zusätzliche Verwaltungsebene: Neue Daten landen zuerst in einem Zwischenspeicher und werden später im Leerlauf an ihren endgültigen Platz geschoben.
- Nach einem Ausfall können zuletzt geschriebene Dateien noch im Zwischenspeicher liegen und müssen dort gesucht werden
- Die Aufräumvorgänge der Firmware müssen vor dem Auslesen gestoppt werden, sonst überschreiben sie genau die Bereiche, um die es geht
- Ist die Verwaltungsebene beschädigt, meldet die Platte die volle Kapazität, liefert aber nur Nullen
Bei Toshiba steht die Zugehörigkeit nicht an der Baureihe, sondern an der einzelnen Modellnummer. Nennen Sie uns die Nummer vom Aufkleber, dann wissen wir vor der Analyse, worauf wir uns einstellen.
Was bei einem Toshiba-Schaden im Labor passiert
Der erste Schritt ist immer derselbe: Wir erstellen ein Abbild des Datenträgers und arbeiten ausschließlich daran. Das Original bleibt unverändert, damit ein zweiter Versuch mit anderer Methode jederzeit möglich ist. Was davor nötig ist, hängt vom Schaden ab.
| Befund | Was im Labor geschieht |
|---|---|
| Klackern, Schleifen, kein Anlauf | Öffnen im Reinraum, Tausch des Kopfträgers gegen ein passendes Spenderteil |
| Platte dreht, wird aber nicht erkannt | Prüfung von Elektronik und Servicebereich, bei Bedarf Zugriff über die Diagnoseschnittstelle |
| Elektronik verschmort | Instandsetzung der Platine, dabei bleibt der originale Adaptivspeicher erhalten |
| Feuchtigkeit oder Wasserschaden | Öffnen, Reinigen und Trocknen der Scheiben, danach zügiges Auslesen |
| Gelöscht oder formatiert | Rekonstruktion der Dateisystemstrukturen am Abbild, ohne Schreibzugriff auf das Original |
Für die verbreiteten Toshiba-Baureihen halten wir Spenderteile vor. Das verkürzt die Bearbeitung erheblich, weil ein Kopftausch nur mit einem exakt passenden Träger gelingt. Bei Heliumplatten ab 12 TB kommt hinzu, dass sich das Gehäuse nach dem Öffnen nicht wieder versiegeln lässt: Dort steht die Auslesestrategie fest, bevor die Platte überhaupt geöffnet wird.
Externe Toshiba-Laufwerke: Canvio
Die Canvio-Reihen sind 2,5-Zoll-Laufwerke, die ihren Strom über den USB-Anschluss beziehen. Genau daraus entstehen zwei typische Schäden: ein abgebrochener oder ausgerissener Anschluss und ein Sturz im laufenden Betrieb. Im zweiten Fall setzen die Schreib-Leseköpfe auf, das Laufwerk klackt und muss im Reinraum geöffnet werden.
- Anschluss beschädigt: die Platte selbst ist meist unversehrt
- Sturz im Betrieb: Kopftausch nötig, keine eigenen Startversuche
- Laufwerk wird erkannt, verlangt aber eine Formatierung: nicht bestätigen
- Ordner sind leer oder Dateien nicht lesbar: Dateisystem beschädigt
Ein Vorteil gegenüber anderen Herstellern: Die Canvio-Gehäuse verschlüsseln nicht in der Hardware. Ist nur die USB-Elektronik defekt und wurde keine Verschlüsselungssoftware eingesetzt, lässt sich die Platte nach der Instandsetzung direkt auslesen. Senden Sie das Laufwerk trotzdem vollständig ein, also mit Gehäuse und Kabel, denn erst im Labor zeigt sich, wo der Fehler wirklich sitzt. Mehr dazu auf unserer Seite zur Datenrettung von externen Festplatten.
Fragen und Antworten zur Toshiba-Datenrettung
Bitte nicht. Das Klackern entsteht, weil die Schreib-Leseköpfe die Spur nicht finden oder bereits die Oberfläche berühren. Jeder weitere Startversuch trägt Material ab und kann aus einem reparierbaren Schaden einen endgültigen machen. Trennen Sie die Platte vom Strom und lassen Sie sie im Labor öffnen.
Das steht nicht an der Baureihe, sondern an der vollständigen Modellnummer auf dem Aufkleber. Bei Toshiba schreiben unter anderem die L200-Reihe, die S300 mit 2 bis 6 TB und Teile der P300-Reihe überlappend. Nennen Sie uns die Nummer, dann sagen wir Ihnen, was das für Aufwand und Dauer bedeutet.
Das entscheidet der Wert der Daten, nicht der Wert der Hardware. Technisch spielt das Alter kaum eine Rolle, solange passende Spenderteile verfügbar sind. Für die verbreiteten Baureihen haben wir sie vorrätig.
Bei Toshiba ist das technisch möglich, weil das Gehäuse nicht verschlüsselt. Wir raten trotzdem ab: Ist die Ursache ein mechanischer Schaden, verschlechtert jeder Anschluss am PC die Lage. Ist es nur die USB-Elektronik, kostet der Ausbau nichts an Chancen, bringt aber auch nichts, was wir nicht im Labor ohnehin tun.
Der Preis richtet sich nach dem Aufwand. Nach der Analyse im Labor erhalten Sie ein Festpreisangebot und entscheiden erst dann. Vertraglich zugesichert sind mindestens 95 Prozent der wiederherstellbaren Daten. Eine erste Einschätzung geben wir Ihnen kostenlos am Telefon.
Ihre Toshiba-Festplatte gibt keine Daten mehr frei? Schildern Sie uns kurz den Fall und nennen Sie die Modellnummer vom Aufkleber. Wir sagen Ihnen, was jetzt sinnvoll ist, holen den Datenträger kostenlos ab und nennen nach der Analyse einen Festpreis.


