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Datenrettung Hamburg

Der eigentliche Speicherort wird durch rotierende Scheiben, die durch einen Motor angetrieben werden und mit einer Magnetisierbaren Oberflächenbeschichtung ausgestattet sind, bereitgestellt. Die Übertragung der Daten erfolgt mittels der Schreib-Leseköpfe, die durch eine eigens vorhandene Steuerelektronik koordiniert und durch einen speziellen Motor (Tauchspulsystem) über der Plattenoberfläche bewegt werden.

Aufgrund der stetig gestiegenen Datenmenge, die dank der schnellen technologischen Entwicklung auf einer Festplatte gespeichert werden kann, wurden die Spurabstände immer mehr verringert, so dass die Ansteuerung der jeweiligen Sektoren immer mehr Präzision erfordert.

Lars Müller | Technischer Leiter
Richtiger Umgang mit HDD / SSD
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Aufbewahrung und Bewegung von Festplatten

Aufgrund des technischen Aufbaus einer Festplatte sind die Grenzen der Belastbarkeit für einen einwandfreien Betrieb unbedingt einzuhalten. So sollten Datenträger die auf der Festplattentechnologie basieren, in einer trockenen Umgebung (z.B. nicht in feuchten Kellern) und bei möglichst konstanten Temperaturen (nicht auf dem Dachboden) gelagert werden. Beim einem Transport, bei dem zwangsläufig Temperaturunterschiede in Kauf genommen werden (z.B. Paketdienst im Winter) sollte auf eine isolierende Verpackung mit der Zugabe von feuchtigkeitsbindenden Mitteln (z.B. silica gel) geachtet werden, so dass die Bildung von Kondenswasser möglichst vermieden wird.

Beim Transport bzw. der räumlichen Bewegung von Festplatten ist darauf zu achten, dass sich diese im nicht ausgeschalteten Zustand befinden. Dies gilt für interne Datenträger (z.B. IDE/ SATA HDD) und auch externe Festplatten (USB/ Firewire/ eSATA-Festplatten). Doch auch im Ruhezustand sind größere Erschütterungen und Stöße zu vermeiden, da bereits minimale Veränderungen kurz- oder mittelfristig Schäden verursachen können (z.B. Lagerschaden).

Handhabung der Steckverbindung/ Anschlusskabel

Festplatten werden mittels verschiedener Anschlusskabel mit dem jeweiligen Computer verbunden. Dazu gibt es je nach Festplattentyp verschiedene Steckverbindungen. Die geläufigsten Anschlusstypen sind: IDE, SCSI, SATA, SAS. Der Anschluss einer Festplatte sollte möglichst im ausgeschalteten Zustand erfolgen. Beim Transport der Datenträger müssen die Anschlusskabel abgesteckt transportiert werden, damit diese nicht beschädigt werden und ggf. die Steckverbindung der Elektronikeinheit in Mitleidenschaft ziehen.

Häufige Ursachen für Defekte und Datenverluste im Zusammenhang aufgrund des falschen Umgangs mit Festplatten

  • ungeschützter Transport in Verbindung mit Erschütterungen (z.B. Postversand/ Transport auf  dem Fahrrad)
  • hohe Temperaturunterschiede (v.a. im Winter/ wenn dann nur gut isoliert + Silica Gel)
  • Bewegung und äußere Einflüsse im aktivierten Zustand (z.B. Umkippen auf dem Schreibtisch)
  • Herunterfallen in jedem Zustand
  • Starke Magnetfelder in direkter Umgebung

So können SSD-Festplatten lange erhalten bleiben

Bei Solid State Drives (kurz SSD) ist der Aufbau vollkommen anders als bei herkömmlichen Festplatten. Die auch als Halbleiterfestplatte bezeichnete SSD ist rein elektronisch aufgebaut. Es gibt keine mechanischen Bauteile, was sie zunächst relativ unempfindlich macht gegen Staub, Schmutz und Erschütterung. Aber auch bei SSDs sollte auf eine korrekte Lagerung mit Zimmertemperatur geachtet werden. Unnötige Sonneneinstrahlung und andere Hitze sollte vermieden werden.

Die Haltbarkeit der SSD hängt maßgeblich von der Qualität der verwendeten (NAND) Speicherchips ab. Diese haben nämlich eine begrenzte Lebensdauer, die durch die Hersteller anhand möglicher Schreib-Lesezyklen angegeben werden.

Kommt es zu einem schnellen "Absterben" von Speicherzellen ist ein Datenverlust möglich. Die SSD Datenrettung ist dennoch bei RecoveryLab oftmals möglich.

Für die Handhabung der Kabel und Anschlüsse von internen / externen SSDs gelten die gleichen Maßstäbe wie bei den Festplatten.

Verhalten im Fall eines Festplattenschadens/ Datenverlustes

Unabhängig von der Art der Beschädigung sollte die Festplatte nach der Feststellung eines Datenverlustes sofort ausgeschaltet bzw. von der Stromversorgung getrennt werden. In vielen Fällen, vor allem beim so genannten Headcrash (Schreib-Lesekopfschaden) kann es durch den weiteren Betrieb der Festplatte (Rotation der Festplattenscheiben) zu problematischen Folgeschäden kommen, die den Aufwand und damit die Kosten einer Datenrettung enorm erhöhen.

In den meisten Fällen können verlorene Daten auf einer Festplatte nur durch spezialisierte Datenrettungsunternehmen wiederhergestellt werden. Das Öffnen einer luftdicht geschlossenen Festplatte in einem nicht staubfreien Raum kann ebenfalls zu Folgeschäden führen. Sie sollten sich in jedem Fall vor einer Datenträgeranalyse/ Datenrettung über die Professionalität eines Unternehmens informieren, damit keine Verschlechterung des eingetretenen Schadens erfolgt.

Vor der Beauftragung einer Datenträgeranalyse sollte der Datenträger sicher verpackt werden (mit Antistatikfolie und Luftpolsterung), damit ein sicherer Transport erfolgen kann.

Jetzt: Datenrettung anfragen.
















    Sehr gut
    4.9 von 5 bei 267 Kundenmeinungen
    SSL
    Autor: Stefan Berger
    Stefan Berger ist seit Ende der 90er Jahre in der IT-Branche zugegen. Seine Spezialgebiete sind IT-Sicherheit, Datenrettung und IT-Forensik im Zusammenhang mit Datenwiederherstellung. Für RecoveryLab.de schreibt er als Experte Fachartikel und Serviceartikel, um Betroffenen von Datenverlust ein sinnvolles und umfangreiches Hilfsangebot zur Wiederherstellung von Daten zu ermöglichen.

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